Pioniere & Archivisten – Möglichkeiten mit Texten zu arbeiten

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In den letzen Wochen habe ich mich sehr viel mit Lerntechniken, Sachliteratur und Büchern über das Leben und das Lernen befasst und im Zuge dessen bin ich zu einigen Schlüssen gekommen, die meinen Blick auf diese Themen – nicht komplett verändert, aber zumindest – wahnsinnig erweitert haben.


In der Überschrift spreche ich von „Pionieren“ und „Archivisten“, was das Ergebnis meines Versuches ist, das vereinfacht darzustellen, was ich euch in diesem Text vorstellen möchte.

Liest man viel aktuelle Sachliteratur, gerade im Bereich des „Lebensschule“ oder „Self Improvement“ Genres, fällt eines besonders auf: Die meisten Werke orientieren sich recht strukturiert an zwei klassischen Schemata: Informationen werden vorgestellt und Informationen werden mit neuen Gedanken verknüpft.

Mit dieser Tatsache befinden wir uns in dem Bereich, den ich in diesem Text den „Archivisten“ zuordnen möchte. Archivisten, stellen die Personen und Werke dar, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, oder deren Ziel es ist, bereits vorhandene Informationen zu sammeln und zwar auf eine Art und Weise, die es erlaubt, später aus dieser Sammlung eine neue Grundlage für Erkenntnisse, Gedanken und Informationen zu schaffen.

Die „Pioniere“ hingegen nutzen diese Grundlage, (wobei eine Sammlung oder Grundlage nie in dieser Rolle entstanden sein muss, denn auch beispielsweise ein Roman kann bereits Grundlage sein) um aktiv über sie hinauszugehen.

Man erkennt hier sofort, dass es niemals „reine Pioniere“ und niemals „reine Archivisten“ geben wird, denn die Grenzen sind unmöglich klar zu fassen. Wenn ich Informationen zusammentrage und verbinde, bin ich dann noch Archivist oder geht alleine schon das Erkennen einer Verbindung zwischen zwei gefundenen Aspekten, darüber hinaus und macht mich zum Pionier?

Der Punkt, den ich mit dieser Analogie jedoch ansprechen möchte ist, dass das Bewusstwerden dieser Zusammenhänge mir einen neuen Blickwinkel auf meinen Umgang mit Informationen im Allgemeinen gegeben hat. Alles, was wir in irgendeiner Form erfahren können, gibt uns immer sowohl die Möglichkeit Archivist zu sein, als auch die Möglichkeit Pionier zu sein und auch das Erfahrene selbst beruht wieder auf sammelnden und entdeckenden Bereichen.

Das sind ganze vier Sichtweisen, mit denen wir auf Informationen, Lesen und Lernen blicken können und sie lassen mich persönlich den Wert dessen umso mehr erkennen.


Vielen Dank für eure Zeit,

Ich wünsche euch eine schöne Woche!

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