Von Hegel bis Poe – Leseempfehlungen Februar 2021

Willkommen zu meinem neuen Beitrag und einem Format, welches sich für diesen Monat sehr gut angeboten hat: Monatliche Leseempfehlungen. Ich hatte diesen Januar ungewöhnlich viel Zeit zum Lesen, was auch daran lag, dass ich mir eben diese viel bewusster genommen habe, und meine Leseliste 2021 ist bereits jetzt ein ganzes Stück gewachsen.

Ich möchte euch in diesem Beitrag also eine Shortlist der Werke vorstellen, die mir besonders im Kopf geblieben sind. Viel Spaß beim Lesen 🙂

„Die besten Geschichten“ Edgar Allan Poe

„I know not how it was – but, with the first glimpse of the building, a sense of insufferable gloom pervaded my spirit“ (The Fall of the House of Usher)

Diese Sammlung an Werken Poes ist ursprünglich eigentlich nur in meinen Händen gelandet, da ich vergessen hatte, dass ich tatsächlich bereits eine Poe Sammlung besitze und gerade sowieso dabei war etwas im Internet zu bestellen.

Letztendlich führte das aber glücklicherweise dazu, dass ich mit Poe einen neuen Autor für mich entdeckt habe, denn obwohl ich bereits die eben erwähnte Sammlung auf meinem Regalbrett stehen habe und auch in der Vergangenheit die ein oder andere Kurzgeschichte Edgar Allan Poes gelesen hatte, habe ich ihn als Autor nie weiter beachtet. Eine Tatsache die sich seit ein paar Tagen deutlich geändert hat, denn ich war begeistert.

Poe Fans werde ich mit dieser Rezension also wirklich nichts Neues erzählen, aber allen, die sich für dunkle Romantik, viktorianische Privatdetektive und Mystisches interessieren, kann ich es nur wärmstens ans Herz legen, sich auch einmal mit Edgar Allan Poe zu befassen.

„Krieg und Frieden“ Lew Nikolajewitsch Tolstoi

„Unsinnig! … Unsinnig! … Der Tod! … Lüge! …“ (Krieg und Frieden)

Es wäre wahrscheinlich gar keine vollständige Leseempfehlung meinerseits, würde ich nicht den obligatorischen Klassiker der Weltliteratur mit einbeziehen. Meine Wahl für diesem Monat fiel dabei auf „Krieg und Frieden“, einen Roman, den zu lesen ich mich relativ spontan entschloss, nachdem ich zuvor lange Zeit auf der Suche nach einer schönen alten Ausgabe war. (Die Ästhetik muss schließlich auch stimmen).

Eine solche Ausgabe habe ich bei diversen Antiquariatsbesuchen jedoch nie gefunden und so habe ich das Werk erst wieder vergessen und dann durch eine Leserezension auf Instagram „wiederentdeckt“. Da es viele Klassiker, eBooks sei Dank, meist digital und kostenlos gibt, saß ich relativ schnell mit genügend Lesestoff für einige Tage im Sessel und tauchte ein in die Welt und Erzählung Tolstois.

„Kleine Schritte mit großer Wirkung“ Miriam Junge

„Einzelne Bausteine machen in der Summe ein großes Ganzes.“ (Miriam Junge)

„Kleine Schritte mit großer Wirkung“ ist ein klassisches Self Help Buch, dessen Inhalt mich zugegebenermaßen nur an wenigen Stellen wirklich überrascht hat. Das Grundprinzip bleibt hier erwartungsgemäß das Selbe: Kleine aber stetige Handlungen führen im großen Bild zu einem vielversprechenden Ergebnis.

Obwohl ich persönlich aus diesem Buch nicht all zu viel Neues für mich erfahren konnte, halte ich die meisten Inhalte, Erklärungen und Tipps doch für sehr sinnvoll und richtig und vor allem auch alltagstauglich anwendbar. Insgesamt ist „Kleine Schritte mit großer Wirkung“ also in jedem Fall ein gelungener Ratgeber.

Ordeal by Innocence“ Agatha Christie

„Justice is, after all, in the hands of men and men are fallible.“ (Ordeal by Innocence)

Für mich ist Agatha Christie definitiv die unangefochtene (die oft angefochtene, aber nie erreichte) „Queen of Crime“ und so ist es nicht verwunderlich, dass ich auch über „Ordeal by Innocence“ nur Gutes sagen kann.

Der Roman kam vergleichsweise neu in meine, mittlerweile doch recht große, Christie Sammlung, verbrachte aber dennoch ein gutes Jahr ungelesen auf meinem Regal, bevor ich ihn in der letzen Woche endlich hervorholte.

„Ordeal by Innocence“ erschien zum ersten Mal im Jahr 1958 und wurde vor drei Jahren auch als Fernsehserie verfilmt. Die Geschichte des Romans verbindet die klassischen Elemente einer Kriminalgeschichte mit den für Agatha Christie typischen handlungstechnischen Wendungen und exzentrischen Figuren. Für mich gehört der Roman definitiv zu meinen Favoriten ihrer Werke!

Ich hoffe diese Auflistung meiner liebsten Werke der letzen Monate konnte euch vielleicht die ein oder andere Leseinspiration liefern! Vielen Dank fürs Lesen!

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